Gemeinsam für ein sicheres und faires Norderstedt
Wir setzen uns für eine nachhaltige, sichere und lebenswerte Stadtplanung im Baugebiet „7 Eichen" ein.
Bereits über
1.400+
Unterschriften gesammelt
Unsere Initiative
Wir wollen unser Recht wahrnehmen und Einfluss auf die Gestaltung unserer schönen Stadt nehmen, da die Ergebnisse der bisherigen Öffentlichkeitsbeteiligungen von der Stadt vollständig ignoriert wurden und den gesamten Prozess damit zur Farce gemacht haben.
Aktive Mitarbeit
Bisher setzt sich unser Team aus einer kleinen Gruppe von Anwohnern zusammen, die aktiv auf die Stadt einwirken wollen, damit Absprachen eingehalten werden.
Unterstützung
Sie können unsere Aktivitäten unterstützen, indem Sie z.B. unsere Change.org Petition unterschreiben und an den Terminen der Stadt teilnehmen.
Zur PetitionNews & Newsletter
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Aktuelle Updates
Immer wieder haben wir auf unsere Einwände dieselbe Antwort bekommen: Eine eigene Anbindung des Neubaugebiets an die Schleswig-Holstein-Straße sei beim Land angefragt und abgelehnt worden. Wir haben das überprüft. Das Ergebnis ist eindeutig: Eine solche Anfrage hat es nie gegeben.
BEHAUPTUNG DER STADT
Eine Anbindung an die Schleswig-Holstein-Straße wurde beim Land „angefragt und abgelehnt“.
Beschlussvorlage B 26/0280, 16.07.2026
WAS DIE UNTERLAGEN ZEIGEN
Ministerium: nie eine konkrete Anfrage
Hamburger Abendblatt, 21.08.2026
Verwaltung: „nicht ermächtigt“ zu fragen
Antwort an die IG, 02.09.2026
Konkrete Planungen: nie beauftragt
Behauptung und Belege im direkten Vergleich
Was die Stadt behauptet hat
In der Beschlussvorlage zum Bebauungsplan 353, über die der Ausschuss am 20. August abgestimmt hat, schreibt die Verwaltung:
„Hierzu ist festzuhalten, dass eine Anbindung an die Schleswig-Holstein-Straße beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein angefragt und, wie auch in anderen Verfahren, abgelehnt wurde.“
Beschlussvorlage B 26/0280 vom 16.07.2026
Mit fast demselben Satz hat die Verwaltung in der Abwägung sechsmal auf Einwände von Bürgerinnen und Bürgern geantwortet. Schon bei der Informationsveranstaltung am 1. Juli 2025 hatte Baudezernent Dr. Christoph Magazowski laut offiziellem Protokoll erklärt, eine dauerhafte Anbindung sei derzeit nicht genehmigungsfähig, „werde aber weiterhin im Dialog mit dem Land Schleswig-Holstein geprüft“.
Was tatsächlich belegt ist
- Das Land widerspricht. Das Landesverkehrsministerium hat dem Hamburger Abendblatt am 21. August bestätigt: Die Stadt hat nie eine konkrete Anfrage zur Anbindung des Plangebiets an die L 284 an den Landesbetrieb gerichtet. Die Frage wurde deshalb auch nie abschließend geprüft.
- Die Verwaltung kann nichts vorlegen. Wir haben im Ausschuss am 20. August gefragt, wann, von welcher Stelle und auf welchem Weg angefragt wurde. Die schriftliche Antwort vom 2. September nennt kein Datum, keine Stelle und keinen Inhalt. Stattdessen schreibt die Verwaltung, sie sei gar „nicht ermächtigt, gegen die politische Beschlussfassung zu agieren und eine Anfrage an den Landesbetrieb zur Anbindung an die Schleswig-Holstein-Straße (L284) zu stellen“.
- Es wurde nie etwas geplant. Als Grundlage nennt die Verwaltung nur Gespräche „auf verschiedenen Ebenen“ und räumt selbst ein: „Aufgrund dieser Haltung wurde die Beauftragung konkreter Planungen verzichtet“. Es gab also keine Variante, keine untersuchte Trasse und nichts, was dem Land jemals zur Prüfung vorgelegt wurde.
- Korrigiert wird nichts. Auf unsere Frage, ob die Aussage in der Vorlage richtiggestellt wird, antwortet die Verwaltung nur, sie sei an die Beschlüsse der Politik gebunden.
- Der Kreuzweg ist keine Lösung. Vorgesehen ist lediglich eine vorübergehende Baustellenzufahrt über den Kreuzweg, ausdrücklich nicht für den regulären Verkehr. Eine eigene, dauerhafte Anbindung des neuen Wohngebiets an die Schleswig-Holstein-Straße hat die Stadt nie beantragt.
Und es soll auch keine Anfrage geben
Am 20. August haben CDU, SPD und Grüne auf Grundlage dieser Vorlage den nächsten Schritt für den Bebauungsplan 353 beschlossen (11 zu 4 Stimmen), obwohl wir die fehlenden Belege in derselben Sitzung kurz vorher angesprochen hatten. Am 3. September beantragten WiN/Freie Wähler, die Anfrage beim Land nun endlich förmlich zu stellen. Das wäre nicht mehr gewesen als eine Prüfung. Laut WiN/FW hatte das Ministerium zuvor mitgeteilt, das Land könne die Machbarkeit erst prüfen, wenn ein solcher Antrag vorliegt. Trotzdem lehnten CDU, SPD, Grüne und AfD ab, mit 11 zu 3 Stimmen. Nur WiN/FW und FDP stimmten dafür.
Unser Fazit: Den Bürgerinnen und Bürgern wurde die Anbindung an die Schleswig-Holstein-Straße als „angefragt und abgelehnt“ präsentiert. Tatsächlich hat die Stadt es nie versucht, und die Mehrheit im Ausschuss will nicht einmal, dass das Land es prüft. So verspielt man das Vertrauen in Bürgerbeteiligung.
Was wir fordern
- Die Beschlussvorlage B 26/0280 muss richtiggestellt werden, bevor weiter über 7 Eichen entschieden wird.
- Die Stadt muss beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr förmlich und schriftlich eine eigene Anbindung des Neubaugebiets an die Schleswig-Holstein-Straße prüfen lassen.
Was die Verkehrsaufsicht jahrelang abgelehnt hat, kommt jetzt auf den Tisch: Die Stadtvertretung hat die Verwaltung am 15. September beauftragt, für den Glashütter Damm zwischen Poppenbütteler Straße und Segeberger Chaussee Tempo 30 und ein Durchfahrtsverbot für Lkw über 7,5 Tonnen zu prüfen. Der Beschluss fiel mit 47 zu 4 Stimmen.
Schwerlastverkehr auf dem Glashütter Damm
Möglich gemacht hat das ein Nachbar vom Glashütter Damm, der im Juni auf eigene Kosten eine zweiwöchige Verkehrszählung machen ließ. Das Ergebnis laut NOA4: Vor allem nachts wird dauerhaft schneller als 50 km/h gefahren, und mehr als zehn Prozent des Verkehrs sind Lkw und Busse.
Unsere Einordnung: Das zeigt, was Fakten bewirken können, wenn die Stadt sie selbst nicht erhebt. Und es zeigt, wie belastet der Glashütter Damm schon heute ist, bevor auch nur eine Wohnung in 7 Eichen steht. Wir bleiben dran: Ein Prüfauftrag ist noch keine Entscheidung, und die Straßenverkehrsbehörde hat Tempo 30 an dieser Stelle schon 2022 und 2023 abgelehnt.
Das Hamburger Abendblatt hat ausführlich über unsere eigene Verkehrszählung berichtet. Unsere Sprecher Frank Rispeter und Thomas Willig erklären darin, warum wir nicht länger warten: Das angekündigte Verkehrsgutachten zu den Bebauungsplänen hat keinen Termin. CDU und SPD haben uns schriftlich mitgeteilt, dass sie genau dieses Gutachten abwarten wollen. Beschlossen wird aber schon jetzt.
Messgerät am Glashütter Damm
Also handeln wir selbst: Die IG hat ein Messgerät eines niederländischen Anbieters angeschafft, das auf Privatgrund aufgestellt wird. Die bisherigen Planungsgrundlagen halten wir für überholt. Seitdem sind neue Siedlungen entstanden, der Lieferverkehr hat deutlich zugenommen, und das Quartier verändert sich.
Im Rathaus gelten wir manchen offenbar als „Querulanten“, schreibt das Abendblatt. Wir sehen das anders: Wir liefern die Zahlen, die die Stadt schuldig bleibt. Wir waren bereits zu einem Gespräch ins Rathaus eingeladen, ein weiteres ist für November vorgesehen.
Am 3. September ist im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr der Antrag von WiN/Freie Wähler gescheitert, beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr endlich förmlich eine Anbindung von 7 Eichen an die Schleswig-Holstein-Straße prüfen zu lassen. Das Ergebnis: 3 Ja- gegen 11 Nein-Stimmen. Dafür stimmten WiN/FW und FDP, dagegen CDU, SPD, Grüne und AfD.
Der Glashütter Damm im Feierabendverkehr
Baudezernent Dr. Magazowski berief sich im Ausschuss erneut auf frühere Absagen des Landes. Eine konkrete Anfrage für 7 Eichen hat es aber nie gegeben – das bestätigt das Ministerium (siehe unsere Stellungnahme oben). SPD-Fraktionschef Lasse Jürs meint, eine zusätzliche Anbindung ziehe mehr Verkehr ins Quartier, und will den Glashütter Damm lieber mit Tempo 30 beruhigen. Norman Raske (CDU) gab einer neuen Anfrage keine Chance. Gunnar Löwe (WiN/FW) nannte den Glashütter Damm überfordert, Tobias Mährlein (FDP) forderte ein Gutachten im Bauleitverfahren.
Die Bürgerinnen und Bürger im Saal verließen die Sitzung laut Abendblatt frustriert. Wir verstehen das gut.
Unsere Einordnung: Wer den Glashütter Damm beruhigen will, kann nicht gleichzeitig den gesamten Verkehr eines neuen Wohngebiets für mehr als 1.000 Menschen darüber leiten. Beantragt war lediglich eine Prüfung durch das Land. Dass die Mehrheit selbst die verweigert, spricht für sich.
Auch NOA4 hat im TV-Nachbericht zur Ausschusssitzung vom 3. September die Frage aufgegriffen, wie das neue Wohngebiet 7 Eichen verkehrlich angebunden werden soll. Das Thema, das wir seit Jahren auf die Tagesordnung bringen, ist damit endgültig in der öffentlichen Debatte angekommen. Das Video steht in der NOA4-Mediathek.
Laut einer aktuellen Studie braucht Norderstedt bis 2040 bis zu 5.840 neue Wohnungen. 7 Eichen ist darin mit rund 500 Wohneinheiten eingeplant. Den Bedarf an Wohnraum stellen wir nicht infrage. Entscheidend ist, wie gebaut und erschlossen wird.
Genau da wird es bemerkenswert: SPD-Fraktionschef und Ausschussvorsitzender Lasse Jürs räumt im Abendblatt ein, dass das Verkehrsgutachten noch aussteht und erst im weiteren Verfahren vorliegen soll. Einen Anschluss an die Schleswig-Holstein-Straße lehnt er trotzdem schon heute ab. FDP-Fraktionschef Tobias Mährlein will dagegen über die FDP-Landtagsfraktion beim Land für die Anbindung werben.
Unsere Einordnung: Die Mehrheit legt sich fest, bevor die Fakten auf dem Tisch liegen. Wir fordern die umgekehrte Reihenfolge: erst ein aktuelles Verkehrsgutachten und eine echte Prüfung der Anbindung, dann Entscheidungen.
NOA4 hat uns im Sommer begleitet und vor Ort Interviews geführt, jetzt ist der Beitrag erschienen. Unser Sprecher Thomas-Michael Willig macht darin deutlich, was auf dem Spiel steht: Der zusätzliche Verkehr würde den Glashütter Damm völlig überlasten. An der Straße liegen eine Schule und eine Kita, und heute können Kinder dort noch sicher mit dem Rad unterwegs sein. Auch eine Anwohnerin kommt zu Wort. Sie nennt die Verkehrslage schon jetzt katastrophal und lässt ihre kleine Tochter deshalb nicht allein Rad fahren.
Unser Banner am Glashütter Damm
NOA4 beschreibt das Vorhaben mit 17 Hektar und zunächst rund 500 Wohnungen für mehr als 1.000 Menschen. Unsere Forderung nach einer Erschließung über die Schleswig-Holstein-Straße steht klar im Beitrag. Die Stadt verweist darin einmal mehr darauf, dass der Landesbetrieb keine Anbindung in Aussicht gestellt habe. Dass sie dort nie konkret angefragt hat, ist inzwischen belegt (siehe unsere Stellungnahme oben).
Dieser Artikel war der Wendepunkt. WiN/Freie Wähler hatten sich an das Landesverkehrsministerium gewandt, und dessen Sprecher bestätigte dem Abendblatt: Beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr ist nie eine konkrete Anfrage der Stadt zur Anbindung von 7 Eichen an die Schleswig-Holstein-Straße eingegangen. Geprüft wurde die Frage deshalb auch nie.
Das Ministerium verweist auf den städtischen Rahmenplan, der die Erschließung über den Glashütter Damm vorsieht, und äußert eigene Bedenken, etwa zu Grünflächen und zur Auslastung der Schleswig-Holstein-Straße. Genau deshalb braucht es eine echte Prüfung statt Behauptungen. Und die kann nur die Stadt beantragen. Die Verantwortung liegt im Rathaus, nicht in Kiel.
Unsere Einordnung: Einen Tag vorher hatten wir im Ausschuss genau das gefragt: Wann und von wem wurde angefragt? Die Antwort des Landes zeigt, dass die Aussage in der Beschlussvorlage nicht stimmt. Alle Belege haben wir in unserer Stellungnahme oben zusammengestellt.
Am 20. August waren wir im Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr und haben in der Einwohnerfragestunde gesprochen. Unser Sprecher Thomas-Michael Willig fragte die Fraktionen, auf welcher belastbaren Grundlage sie die Verkehrsanbindung über den Glashütter Damm für ausreichend halten, solange die Folgen des Zusatzverkehrs nicht geklärt sind. Er machte deutlich, dass inzwischen 1.448 Anwohnerinnen und Anwohner hinter der IG stehen und dass politische Mehrheiten offene Sachfragen nicht ersetzen können.
Der Glashütter Damm während der Sperrung im Frühjahr 2026
Frank Rispeter legte einen schriftlichen Fragenkatalog vor: Wann, von wem und wie wurde der Landesbetrieb überhaupt nach einer Anbindung an die Schleswig-Holstein-Straße gefragt? Warum bescheinigt die Vorlage dem Glashütter Damm ausreichende Kapazität, bevor das neue Verkehrsgutachten vorliegt? Und sind Kita- und Schulplätze für das neue Gebiet gesichert?
AfD, WiN/FW und FDP bezogen direkt Stellung und kündigten ihr Nein an. CDU, SPD und Grüne kündigten lediglich schriftliche Antworten an und beschlossen in derselben Sitzung den nächsten Planungsschritt für den Bebauungsplan 353: 11 zu 4 Stimmen. Die Verwaltung arbeitet jetzt den Planentwurf aus. Unsere Stellungnahme aus dem Beteiligungsverfahren gilt in der Abwägung als nur „teilweise berücksichtigt“.
Die schriftlichen Antworten
Die Antwort der Verwaltung vom 2. September bestätigt unsere Zweifel. Eine Anfrage beim Land kann sie nicht belegen (Details in unserer Stellungnahme oben). Auf unsere Fragen zu Kita- und Schulplätzen antwortet sie nur allgemein, ohne Zahlen und ohne eine einzige Schule zu nennen. Die CDU-Fraktion verweist in ihrer Antwort lediglich auf das ältere Verkehrskonzept zum Rahmenplan.
Zum Schulbeginn hat die Polizei vor drei Norderstedter Schulen die Geschwindigkeit kontrolliert. Den höchsten Wert maß sie an der Grundschule am Glashütter Damm: 57 km/h bei erlaubten 30. Dort wurde außerdem ein Fahrer ohne Fahrerlaubnis gestoppt. Die Polizei will die Kontrollen wiederholen.
Vor der Grundschule am Glashütter Damm
erlaubt
gemessen
Höchstwert der Polizeikontrolle zum Schulstart, 18.08.2026
Erlaubtes und gemessenes Tempo vor der Grundschule
Unsere Einordnung: Über genau diesen Schulweg soll nach heutiger Planung der gesamte Verkehr aus dem Neubaugebiet 7 Eichen laufen. Die Sicherheit unserer Kinder ist für uns nicht verhandelbar.
Ein Nachbar vom Glashütter Damm hat nicht auf die Stadt gewartet. Im Juni ließ er auf eigene Kosten zwei Wochen lang den Verkehr am Glashütter Damm zählen. Die Ergebnisse sind deutlich: An einem Werktag über 6.000 Verkehrsteilnehmer, vor allem nachts dauerhaft mehr als 50 km/h und ein Anteil schwerer Fahrzeuge von über zehn Prozent. Das Gutachterbüro der Stadt war von 2,6 Prozent tagsüber und 4 Prozent nachts ausgegangen.
Anteil Schwerverkehr am Glashütter Damm
Annahme des Gutachterbüros (tagsüber)
Messung des Anwohners (Juni 2026)
Quelle: Hamburger Abendblatt, 10.08.2026
Annahme der Stadt und Messung des Anwohners im Vergleich
Mit diesen Zahlen hat er eine Eingabe gemacht und Tempo 30 sowie ein Durchfahrtsverbot für Lkw über 7,5 Tonnen gefordert. Tempo 30 hatte die Verkehrsaufsicht zuvor abgelehnt, weil die VHH Verspätungen der Buslinie 492 befürchten. Umbauten der Kreuzungen, auch mit Blick auf 7 Eichen, prüft die Stadt laut Artikel, konkrete Vorschläge gibt es aber noch nicht.
Mit Erfolg: Der Eingabenausschuss empfahl am 17. August einstimmig eine Prüfung, die Stadtvertretung beschloss sie am 15. September (siehe Eintrag vom 17.09.).
Unsere Einordnung: Die Planung für 7 Eichen stützt sich auf Annahmen, die eine einfache Zählung vor der Haustür widerlegt. Genau deshalb zählen wir jetzt auch selbst.
Mitmachen – Nimm Teil!
15. August – Flohmarkt Immenhof. Besuchen Sie unseren Informationsstand auf dem Flohmarkt am Immenhof.
20. August – Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr, 18:30 Uhr im Rathaus, Sitzungssaal 2. In dieser Sitzung wird 7 Eichen diskutiert! Eine starke Beteiligung ist wichtig.
Stand – seit Mai 2026
Politik und Verwaltung: Regelmäßige Teilnahme an den Sitzungen des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr sowie Gespräche mit Politik, Verwaltung und NABU.
Petition: Fast 1.400 Bürgerinnen und Bürger unterstützen uns für eine transparente und nachvollziehbare Planung.
Öffentlichkeit: Mit neuen Bannern am Glashütter Damm machen wir auf die Situation aufmerksam.
Medien: Unsere Gespräche mit den regionalen Printmedien haben bereits zu mehreren Berichten über das Baugebiet 7 Eichen geführt. Auch NOA4 hat die Arbeit der IG 7 Eichen begleitet und vor Ort Interviews geführt. Über den Sendetermin informieren wir rechtzeitig auf unserer Homepage und über unsere Social-Media-Kanäle.
Ziel: Viele Bürgerinnen und Bürger wünschen sich eine Verkehrs- und Bebauungslösung, die sowohl dem geplanten Wohngebiet als auch dem bestehenden Quartier gerecht wird.
Thema – Biodiversität
Warum die Freiflächen von 7 Eichen so wertvoll sind!
Beim Baugebiet 7 Eichen geht es nicht nur um neuen Wohnraum. Ebenso wichtig ist die Frage, welche Bedeutung die heutigen Freiflächen für Natur, Klima und unsere Lebensqualität haben.
Biodiversität umfasst weit mehr als den Schutz einzelner Tier- und Pflanzenarten. Sie beschreibt das Zusammenspiel von Lebensräumen, Böden, Wasser und Klima. Die Flächen in 7 Eichen speichern Regenwasser, tragen zur Kühlung an heißen Sommertagen bei und bieten zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Gleichzeitig prägen sie das Landschaftsbild und den Charakter unseres Stadtteils.
Artenvielfalt
Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen – direkt vor unserer Haustür.
Kühlung
Sorgt für kühlere Luft an heißen Sommertagen und verbessert das Mikroklima.
Wasserspeicher
Speichert Regenwasser und entlastet bei Starkregen.
Landschaft
Prägt das Ortsbild, sichert Erholung und Lebensqualität.
Heute erhalten – morgen profitieren.
Mit jeder zusätzlichen Versiegelung gehen diese wichtigen Funktionen zumindest teilweise verloren. Gerade angesichts des Klimawandels mit längeren Hitzeperioden und häufigeren Starkregenereignissen gewinnen solche Freiflächen zunehmend an Bedeutung.
Zwei Wege – Zukunft gestalten
Natur erhalten
- Lebensraum für Tiere und Pflanzen
- Speichert Regenwasser
- Kühlt an heißen Tagen
- Erhält Landschaftsbild und Lebensqualität
- Nachhaltig für kommende Generationen
Flächen versiegeln
- Verlust von Lebensraum und Artenvielfalt
- Kein Regenwasserspeicher – höheres Risiko für Überschwemmungen
- Heizt sich stark auf
- Mehr Verkehr und Belastung für Infrastruktur
- Weniger Lebensqualität
Wir stellen den Bedarf an Wohnraum nicht grundsätzlich infrage. Aus unserer Sicht muss jedoch sorgfältig geprüft werden, wie Wohnungsbau, Natur- und Klimaschutz sowie eine leistungsfähige Infrastruktur miteinander vereinbart werden können. Ebenso sollten bereits versiegelte oder brachliegende Flächen stärker in die Planung einbezogen werden.
Seit dem Newsletter im Mai ist einiges passiert – auf unserer Seite ebenso wie im Rathaus. Hier der Überblick.
NOA4 war vor Ort
Der Regionalsender NOA4 hat die Arbeit der IG 7 Eichen begleitet und vor Ort Interviews geführt – mit Mitgliedern der Initiative und mit Anwohnerinnen und Anwohnern am Glashütter Damm. Damit bekommt das Thema erstmals eine ausführliche Darstellung im Bewegtbild, über die reine Berichterstattung in den Printmedien hinaus. Den Sendetermin geben wir bekannt, sobald er feststeht – hier auf der Homepage und über unsere Social-Media-Kanäle.
Update: Der NOA4-Beitrag ist am 21.08.2026 erschienen – siehe „Anwohner fürchten den Verkehrskollaps“.
Gespräche mit Politik, Verwaltung und NABU
Wir haben das Gespräch mit den Fraktionen der Stadtvertretung, mit der Verwaltung und mit dem NABU gesucht und fortgeführt. Parallel nehmen wir regelmäßig an den öffentlichen Sitzungen des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr teil. Unser Anliegen bleibt dasselbe: eine nachvollziehbare Abwägung, bei der erkennbar wird, welche Bürgeranliegen aufgenommen wurden – und welche aus welchem Grund nicht.
Petition wächst weiter
Die Petition wird inzwischen von fast 1.400 Bürgerinnen und Bürgern unterstützt. Das ist ein deutliches Signal – und ein Argument, das sich nicht mit dem Hinweis auf ein paar unzufriedene Anwohner abtun lässt.
Neue Banner und Presseberichte
Mit neuen Bannern am Glashütter Damm machen wir vor Ort auf die Situation aufmerksam. Unsere Gespräche mit den regionalen Printmedien haben zu mehreren Berichten über das Baugebiet geführt.
Was im Rathaus entschieden wurde
Mai 2026 – Prüfauftrag zur Anbindung abgelehnt. WiN/Freie Wähler beantragten zu prüfen, ob die Erschließung statt über den Glashütter Damm über die Poppenbütteler Straße erfolgen kann. Der Ausschuss lehnte den Prüfauftrag mehrheitlich ab. Die Fraktion kündigte an, weiter auf eine ergebnisoffene Prüfung des Verkehrskonzepts zu drängen.
Juni 2026 – keine Fahrradstraße am Glashütter Damm. Die CDU hatte die Verwaltung mit der Prüfung einer Fahrradstraße beauftragt. Das Ergebnis: Ablehnung aus formal-rechtlichen Gründen – es bestehe keine besondere Gefahrenlage. Damit bleibt eine der wenigen konkret diskutierten Entlastungsideen für die Straße vom Tisch.
Juli 2026 – noch ein Baugebiet. Die Stadtvertretung beschloss den Rahmenplan für das Baugebiet Harkshörner Weg mit rund 500 weiteren Wohneinheiten. Zusammen mit 7 Eichen und dem Vorhaben an der Ohechaussee entstehen damit mehrere große Wohngebiete parallel – ohne dass ein tragfähiges Gesamtkonzept für den Verkehr erkennbar wäre.
Unser Fazit: Über die Verkehrsanbindung wird inzwischen aus mehreren Fraktionen heraus diskutiert – die Kritik ist also längst nicht mehr nur die einer Bürgerinitiative. Bislang endet jeder dieser Vorstöße jedoch bei einer Ablehnung, ohne dass eine tragfähige Alternative auf den Tisch käme. Genau deshalb ist die Sitzung am 20. August wichtig.
Mitglieder der IG 7 Eichen nahmen an der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr am 16.04.2026 im Rathaus Norderstedt teil. Erneut wurde deutlich: Die Stadt hält trotz anhaltender Kritik am Rahmenbebauungsplan „7 Eichen" fest – für viele Ausdruck einer „Salamitaktik", bei der schrittweise Fakten geschaffen werden.
Der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan 363 wurde nach kontroverser Diskussion mit den Stimmen der drei großen Fraktionen verabschiedet – ohne erkennbare Berücksichtigung zentraler Bürgeranliegen oder vorgeschlagener Alternativen. Die Zufahrt soll weiterhin über den Glashütter Damm erfolgen. Damit wird die Belastung der kleinen Straßen weiter steigen.
Die Entwicklung zeigt eine wachsende Kluft zwischen formaler Bürgerbeteiligung und tatsächlicher Entscheidungsfindung. Über 1.300 Unterschriften, zahlreiche Eingaben sowie konkrete Hinweise zu Infrastruktur-, Verkehrs- und Umweltproblemen bleiben weitgehend wirkungslos.
Bürgerbeteiligung – Wirkung oder Formalität?
Mehr als 1.300 Bürgerinnen und Bürger haben sich zum Projekt „7 Eichen" in Norderstedt geäußert. Das zeigt deutlich: Interesse und Mitwirkungsbereitschaft sind hoch. Doch die zentrale Frage bleibt:
Hat diese Beteiligung tatsächlich Einfluss auf die Planung?
Trotz zahlreicher Rückmeldungen – Petitionen, Eingaben und Dialogangebote – ist bislang nicht erkennbar, welche Hinweise konkret berücksichtigt wurden. Der Eindruck verfestigt sich, dass Beteiligung stattfindet, ihre Wirkung jedoch unklar bleibt.
Unklare Projektstrategie
Der geplante Projektstart betrifft offenbar nur einen Teilbereich. Offen ist, ob es sich um einen eigenständigen Bauabschnitt oder den Beginn einer schrittweisen Umsetzung eines deutlich größeren Vorhabens handelt. Ohne transparente Gesamtdarstellung droht eine Entscheidung ohne Blick auf die tatsächlichen Dimensionen.
Verkehr als kritischer Punkt
Der Bereich ist bereits heute hoch belastet; der gesamte Glashütter Damm erreicht täglich seine Kapazitätsgrenze. Es bleibt unklar, auf welcher Datengrundlage zusätzlicher Verkehr als vertretbar gilt und welche konkreten Schutzmaßnahmen für Anwohner, Fußgänger und insbesondere Kinder vorgesehen sind. Offen ist zudem, wer die Verantwortung trägt, wenn die absehbaren Risiken eintreten.
Abwägung und Transparenz
Welche Anliegen werden berücksichtigt, welche verworfen – und warum? Eine nachvollziehbare Darstellung fehlt bislang.
Der Kern des Problems: Bürgerbeteiligung ist mehr als ein formaler Verfahrensschritt. „7 Eichen" wird damit zum Prüfstein für die Glaubwürdigkeit kommunaler Verfahren. Ist Bürgerbeteiligung hier wirksam – oder nur eine formale Pflichtübung? Wenn Beteiligung keinen Einfluss hat, ist sie keine Beteiligung, sondern Fassade.
Die IG 7 Eichen setzt sich weiterhin für eine verantwortungsvolle Stadtentwicklung ein, die der Bevölkerung, Infrastruktur sowie Umwelt- und Verkehrsbelange ernsthaft berücksichtigt. Geplant sind weitere Maßnahmen zur Information der Öffentlichkeit, darunter eine Reportage mit NOA4, zusätzliche Banner am Glashütter Damm sowie Infostände vor Ort.
Newsletter Mai 2026 als PDF herunterladenDas Hamburger Abendblatt hat Baudezernent Christoph Magazowski zum Thema Glashütter Damm befragt. Das Ergebnis ist aufschlussreich – und ernüchternd.
Die Geschwindigkeitsmessung: Absicht statt Fehler?
Auf die berechtigte Kritik, dass während der Vollsperrung und der Osterferien gemessen wurde, antwortet Magazowski: Das sei gewollt gewesen. Man habe bewusst den Durchgangsverkehr ausschließen wollen, um nur den Anliegerverkehr zu erfassen. Weitere Messungen seien geplant – mit und ohne Sperrung.
Das mag methodisch nachvollziehbar klingen. Doch die Kommunikation war eine andere: Niemand hat das den Anwohnern vorab erklärt. Das Ergebnis: Misstrauen statt Vertrauen.
Verkehrsberuhigung: Vielleicht. Irgendwann. Mal sehen.
Ob es Tempo 30 gibt, ob Parkbuchten kommen – das entscheide die Verkehrsaufsicht. Man müsse „gucken". Man müsse „sehen, was möglich ist". Die Bäume erschweren vieles. Und: „Wenn wir jede Straße zu einer Einbahnstraße machen, belasten wir andere Straßen."
Konkrete Zusagen? Keine.
Das Argument, das uns sprachlos macht
Magazowski sagt sinngemäß: Die Anwohner müssten akzeptieren, dass sie in einem „Wachstumsgebiet" leben. Und als Trostpflaster: „Der Grundstückswert steigt – das ist der Profit daraus."
Ernsthaft? Wenn in direkter Nachbarschaft Hunderte Wohnungen entstehen – ein erheblicher Teil davon als Sozialwohnungen –, wie soll dann der Wert der umliegenden Einfamilienhäuser steigen? Das ist keine Analyse. Das ist eine Beschwichtigung, die jeder Grundlage entbehrt. Immobilienwerte steigen durch Qualität, Ruhe und Infrastruktur – nicht durch Verdichtung auf Kosten aller dieser Faktoren.
Wir fordern weiterhin: Erschließung von Norden über die Schleswig-Holstein-Straße, belastbare Verkehrsdaten unter realen Bedingungen und eine ehrliche Antwort auf die Frage, was dieses Wachstum den bestehenden Anwohnern tatsächlich bringt.
Zum vollständigen Artikel im Hamburger Abendblatt
Messgerät am Glashütter Damm – montiert während laufender Sperrung
Vom 25.03. bis 13.04. wurde am Glashütter Damm gemessen – aber was genau? Die Glashütter Damm war und ist weiterhin gesperrt, zudem waren Osterferien. Es gab also weder Durchgangsverkehr noch Schulbetrieb.
Verzerrte Messbedingungen
Wer den Verkehr misst, während eine Straße gesperrt ist und Schulferien herrschen, misst keinen normalen Alltag – sondern einen Ausnahmezustand. Das ergibt kein belastbares Bild vom tatsächlichen Verkehrsaufkommen.
Nächste Ausschuss-Sitzung – 16.04.2026
Die nächste Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr findet am 16.04. um 18:30 Uhr im Rathaus statt. Dort wird das Thema Verkehrsmessung behandelt – ein weiterer Tagesordnungspunkt ist das Baugebiet „7 Eichen". Wenn möglich, bitte teilnehmen und Fragen stellen.
Das Hamburger Abendblatt berichtet: Hamburger Immobilienmakler bewerben Norderstedt aktiv als Ausweichstandort – der Druck auf den Hamburger Immobilienmarkt ist enorm, und Norderstedt gerät dadurch zunehmend ins Visier von Investoren und Zuzugswilligen.
Was das für 7 Eichen bedeutet
Genau dieser externe Nachfragedruck erklärt, warum Baugebiete wie „7 Eichen" so schnell auf der Agenda landen – nicht weil Norderstedt es braucht, sondern weil der Hamburger Markt es verlangt. Für die bestehenden Anwohner bedeutet das: mehr Verkehr, mehr Versiegelung, weniger Grün – ohne echten Mehrwert für die Stadt.
Wer Norderstedt als „Stadt im Grünen" erhalten will, muss sich fragen, ob unkontrolliertes Wachstum auf Kosten der Lebensqualität der richtige Weg ist – oder ob es eine nachhaltigere Antwort auf den Hamburger Immobiliendruck geben muss.
Zum Artikel im Hamburger AbendblattMitglieder der IG 7 Eichen besuchen regelmäßig die öffentlichen Sitzungen des Ausschusses für Stadtentwicklung und Verkehr. Die Entwicklungen rund um das geplante Baugebiet Nr. 353 „7 Eichen" verfolgen wir weiterhin aufmerksam.
Neue Broschüre – alte Fragen
Bei der Info-Veranstaltung der Stadt zum Bebauungsplan Nr. 339 am Herold Center wurde eine neue Broschüre ausgelegt. Darin ist von der Erhaltung und Weiterentwicklung Norderstedts als „Stadt im Grünen" die Rede. Das begrüßen wir. Offen bleibt jedoch, wie dieses Ziel mit weiteren Baugebieten und neuer Flächenversiegelung vereinbar sein soll.
Seit der Bürgerbeteiligung zu 7 Eichen am 01.07.2025 gibt es keine neuen Informationen. Auf die sachlich begründeten Bedenken vieler Bürgerinnen und Bürger gab es bislang keine erkennbare Reaktion. Transparenz und Dialog sehen anders aus.
Thema Verkehr
Norderstedt ist längst nicht mehr nur Vorort von Hamburg, sondern stark vom Durchgangsverkehr geprägt. Ohechaussee, Poppenbütteler Straße, Schleswig-Holstein Straße und Segeberger Chaussee belasten viele Anwohner täglich.
Tägliche Verkehrsbelastung am Glashütter Damm
Auch am Ochsenzoll kommt es regelmäßig zu Staus. Die Kreuzung Glashütter Damm / Segeberger Chaussee wird von vielen als unübersichtlich und riskant empfunden. Zugleich fehlt es an sicheren, durchgängigen Wegen für den Radverkehr.
Wer junge Familien gewinnen will, muss eine alltagstaugliche und sichere Mobilität schaffen. Nachhaltige Stadtentwicklung braucht endlich Lösungen statt Verwaltung des Problems.
Unser Engagement
Seit September 2025 informieren wir mit Flyern, seit Dezember 2025 mit drei Bannern am Glashütter Damm. Hinzu kommen über 1.200 Unterschriften und eine geplante NOA4-Reportage. Trotz Gesprächen mit Kommunalpolitikerinnen und -politikern blieb die Resonanz bislang gering. Wir setzen uns weiter für Transparenz, Dialog und eine nachhaltige Stadtentwicklung ein.
Warum ein Newsletter?
Gute Stadtentwicklung braucht informierte Bürgerinnen und Bürger. Deshalb begleiten wir das Projekt 7 Eichen mit einem unabhängigen Newsletter und informieren regelmäßig über den Planungsstand. Für 2026 sind drei bis vier Ausgaben geplant.
Der Newsletter ist per E-Mail erhältlich: kontakt@7eichennorderstedt.de
Mitmachen
Wir setzen uns für eine ausgewogene Lösung rund um das Projekt 7 Eichen ein: mit realistischer und sicherer Verkehrssituation, Erhalt der grünen Stadt, angemessener Infrastruktur und echter Bürgerbeteiligung.
Unsere Grundsätze: Wir sind parteipolitisch unabhängig und verfolgen keine finanziellen Interessen. Unser Ziel ist die nachhaltige Sicherung der Lebensqualität in Norderstedt.
Mehr Informationen, Mitmachmöglichkeiten und aktuelle Hinweise finden Sie über unsere Homepage, auf NEBENAN.de, Instagram, Facebook oder über unsere Petition.
Kontakt: kontakt@7eichennorderstedt.de
Newsletter März 2026 als PDF herunterladenUnglaublich, was hier am Glashütter Damm passiert.
Die Straße ist gesperrt – und genau in dieser Zeit wird dort eine neue Verkehrszählung durchgeführt. Wie soll dabei bitte ein realistisches Bild vom normalen Verkehrsaufkommen entstehen?
Verkehrszählung am gesperrten Glashütter Damm – ab 23.03.2026
Das Problem auf den Punkt gebracht
Das wirkt leider nicht wie seriöse Planung, sondern wie eine bewusste Verzerrung der Realität. Wer den Verkehr misst, während eine Straße gesperrt ist, misst eben nicht den echten Verkehr, sondern einen Ausnahmezustand.
So etwas vermittelt vielen Bürgern erneut das Gefühl, nicht ernst genommen, sondern hingehalten oder für dumm verkauft zu werden.
Wenn man Entscheidungen treffen will, die alle betreffen, dann bitte auf Basis ehrlicher und nachvollziehbarer Daten – und nicht unter Bedingungen, die das Ergebnis von vornherein verfälschen.
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